Im letzten Quartal 2010 konnte Microsoft einen satten Umsatz von fast 20 Milliarden Dollar verbuchen. Es war der höchste Quartalsgewinn in der Firmengeschichte. Maßgeblichen Anteil hatten dabei Kinect und Office 2010. Eine weitere Umsatzrakete soll der Cloud Service Office 365 werden.
Gerade einmal ein Wochenende hat Microsoft benötigt um 1800 Fehler in Office 2010 aufzuspüren. Zur Analyse wurde das sogenannte Fuzzing eingesetzt, bei dieser Methode werden Office Anwendungen mit Daten bombadiert die im Arbeitsalltag eher selten vorkommen, und bei der Programmierung möglicherweise nicht berücksichtigt wurden. Programmabstürze werden protokolliert und später analysiert. Allein an diesen einen Wochenende wurden 12 Millionen Fuzzing Durchläufe absolviert. Die Fehler werden später mit Servicepacks und Patchen behoben.
Wer sich für den Kauf eines Office 2010 Pakets entscheidet, dem rät Microsoft zu der 32 Bit Variante. Der Grund dafür sind inkompatibilitäten mit Add-Ons, selbst Microsoft eigene Add-Ons sind nicht alle für die 64 Bit Version geeignet. Außerdem bringt die 64 Bit Variante kaum nenenswerte Vorteile. Wer bereits ein 64 Bit Windows besitzt soll ebenfalls lieber auf die 32 Bit Version setzen.
Die erste BETA Version vom neuen Office steht für jedermann zum Download bereit. Wie immer muß man über einen Live Account verfügen, um das neue Produkt zu testen. Die Testsoftware läuft auf 32 und 64 Bit. Eine ausführliche Anleitung, sowie die Systemvorraussetzungen finden Sie auf der Homepage. Ein Video zeigt das neue Office in Aktion.
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